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Untergrundspeicher versorgen

Mit dem Ziel, Millionen Kubikmeter Lagerraum für die gesetzlich vorgeschriebene Krisenbevorratung von Mineralöl zu schaffen, wird die praktizierte Form der unterirdischen Lagerung in Salzkavernen angewendet.

Bei geologischen Prozessen, die vor über 250 Millionen Jahren einsetzten, türmte sich Steinsalz zu gigantischen Salzstöcken auf. Innerhalb dieser Salzstöcke werden großvolumige Hohlräume, die Kavernen, ausgesolt.
Die Salzstöcke befinden sich in einer Tiefe zwischen 700 und 4000 Metern und sind mitunter mehrere Kilometer breit und lang. Die darin ausgesolten Kavernen fassen jeweils ein Volumen von mehreren 100.000 Kubikmetern. Eine ausreichend dicke Schicht Salz als Umhüllung der Kavernen sorgt dafür, dass sie stabil und sicher sind.

In Rüstringen (Wilhelmshaven) und Friedeburg (Wittmund) befinden sich Kavernen der NWKG - Nord West Kavernengesellschaft mbH und der Storag Etzel GmbH, die an das Tanklager der NWO in Wilhelmshaven angeschlossen sind. In den Kavernen in Rüstringen und Friedeburg lagern insgesamt rund 15 Millionen Tonnen Mineralöl, das dort langfristig gelagert wird.
Die Einlagerung von Mineralöl in die Kavernen erfolgt ausschließlich über das Tanklager der NWO. Die Auslagerung erfolgt im Bedarfsfall ebenfalls ausnahmslos über das Tanklager. Das Mineralöl wird von hier entweder per Fernleitung an die angeschlossenen Raffinerien geleitet oder per Schiff weiter transportiert.

Zudem kann über den Tank in Ochtrup Mineralöl in die Kavernenanlage in Epe (Nordrhein-Westfalen) ein- und ausgelagert werden.

Da die NWO keine Kavernen betreibt, finden Sie weitere Informationen zum Thema Kavernenspeicher direkt bei den jeweiligen Betreibern.

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