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Mit Schwung zum Empfänger

Um in einer angemessenen Zeit die zum Teil sehr weiten Distanzen bis nach Gelsenkirchen und Wesseling bei Köln zu überwinden und das Mineralöl termingerecht bei den Empfängern abzuliefern, wird die NWO-Pipeline mit insgesamt drei Pumpstationen betrieben.
In diesen Stationen erfährt das Öl bei Bedarf eine kontrollierte, sicherheitstechnisch streng überwachte Druckerhöhung und behält so den nötigen Schwung, um an sein Ziel zu gelangen.

Die erste Pumpstation, die sogenannte Kopfpumpstation, liegt am Beginn der Fernleitung in Wilhelmshaven. Die weiteren zwei Stationen zur Druckerhöhung sind in Ostenwalde und in Ochtrup angesiedelt. Über die Pumpstation in Ochtrup, welche an den Tank Ochtrup angeschlossen ist, kann außerdem im Tank eingelagertes Mineralöl bei Bedarf in die NWO-Fernleitung eingespeist und weiter in Richtung Gelsenkirchen oder Wesseling gepumpt werden.

Die von NWO betriebsgeführte NDO-Pipeline in Richtung Hamburg wird aufgrund ihrer Länge in Verbindung mit ihrem topographischen Verlauf lediglich mit einer Kopfpumpstation in Wilhelmshaven betrieben. Der hier erzeugte Druck reicht aus, um die Empfängerraffinerie effektiv mit Mineralöl zu versorgen.

Die technische Kapazität in Verbindung mit einer umfangreichen Planung und den daraus resultierenden Pumpprogrammen ermöglichen eine maximale Jahresdurchleitung von 16,3 bzw. 8 Millionen Tonnen Mineralöl durch die NWO- bzw. NDO-Pipeline. Der bei dieser Durchleitungsmenge maximale und aus Sicherheitsgründen kontinuierlich überwachte Betriebsdruck unmittelbar nach einer Pumpstation beträgt 65 bar.

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