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Wartung statt abwarten

Die vielfältigen Anlagen bei NWO stellen vor dem Hintergrund der Anlagensicherheit eine verantwortungsvolle Aufgabe dar. Diese Aufgabe wird, nicht zuletzt aufgrund der langjährig gesammelten Erfahrung, mit größter Fachkompetenz und Sorgfalt durchgeführt. Für NWO bedeutet der Begriff im Speziellen, die Anlagen zu jedem Zeitpunkt kontrolliert und sicher zu betreiben, um Einwirkungen auf Mensch und Umwelt zu vermeiden. Natürlich trägt die Anlagensicherheit auch zur Anlagenverfügbarkeit bei, um ein effektives Tagesgeschäft im Hinblick auf die fristgerechte Belieferung unserer Kunden mit Mineralöl zu erzielen. Hierzu hat NWO verschiedenste technische und organisatorische Maßnahmen unter Berücksichtigung der die Anlagensicherheit betreffenden Gesetze und Vorschriften getroffen.

Durch die vorhandenen Mengen an gefährlichen Stoffen ist sowohl unserer Standort in Wilhelmshaven als auch das Tanklager Ochtrup ein „Betriebsbereich der oberen Klasse“ gemäß Störfallverordnung. Wir nehmen diese Verpflichtung sehr ernst und haben Maßnahmen zur Vermeidung und Begrenzung von Ereignissen implementiert und für die Standorte in eigenen Sicherheitsberichten dokumentiert, die den jeweiligen Aufsichtsbehörden vorliegen. Selbstverständlich stellen wir Ihnen die gemäß § 8a und §11 der Störfallverordnung geforderten Informationen zur Verfügung. Diese finden Sie im Downloadbereich.

Auf der Tankerlöschbrücke und im Mineralöltanklager liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermeidung von Ölaustritten und Bränden.
Bereits beim Anlegen aber auch während der späteren Liegezeit eines Tankers greifen somit diverse Sicherheitseinrichtungen, um ein sicheres Liegen an der Tankerlöschbrücke und einen sicheren Löschvorgang zu gewährleisten. Analog sind auch im Mineralöltanklager vielfältige Mechanismen installiert, die einen sicheren Betrieb ermöglichen.
Für den unwahrscheinlichen Fall eines Brandes verfügt NWO über eine Werkfeuerwehr, die mit modernen Löschfahrzeugen, speziell für die Bekämpfung von Bränden im Tanklager, ausgestattet ist. Zusätzlich ist ein umfangreiches Schaumlöschsystem sowohl auf der Tankerlöschbrücke als auch im Mineralöltanklager installiert.

Auch die Fernleitung unterliegt speziellen Sicherheitsanforderungen, die schon bei der Leitungsverlegung greifen. Auch hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermeidung von Ölaustritten. Für den Betrieb der Fernleitung sorgt ein ausgeklügeltes System aus verschiedenen Frühwarnsystemen für bestmögliche Sicherheit. Ein enger Kontakt mit öffentlichen Hilfskräften entlang der Trasse (Feuerwehren und THW) und regelmäßige gemeinsame Übungen stellen ein schnelles Reagieren, entsprechend der Maßnahmen unseres betrieblichen Alarm- und Gefahrenabwehrplanes, im unwahrscheinlichen Fall eines Ölaustrittes sicher.

Eine vorbeugende Instandhaltung, installierte umfangreiche Sicherheitseinrichtungen, systematisch und konsequent geführte in- und externe Sicherheitsprüfungen unserer Anlagen in Verbindung mit realistischen Notfallübungen im Bereich Brandschutz, Gewässerschutz und Hafensicherheit unterstützen unser kompetentes Team, die Anlagen sicher und ohne Störfälle zu betreiben. Dies wird ebenfalls seitens der Aufsichtsbehörden überwacht. Die letzte Vor-Ort-Begehung nach § 17 der Störfallverordnung erfolgte in Wilhelmshaven am 18.05.2017 und in Ochtrup am 18.08.2016. Die ausführlichen Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan sind bei der jeweiligen Behörde einzusehen.

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